WIE RUND IST IHR LEBEN – LEBENSRAD-TEST

WIE RUND IST IHR LEBEN – LEBENSRAD-TEST

Sind Sie glücklich? 

Was kann (soll) so bleiben, wie es jetzt ist und in welchen Bereichen wünschen Sie sich eine Veränderung? 

Rund und angenehm oder holprig und unbefriedigend? 

Testen Sie mit dem Lebensrad, wie rund Ihr Leben ist. 

Das Lebensrad ist ein Tool aus dem Coaching-Bereich und eignet sich zur persönlichen Standortbestimmung und Bestandsaufnahme, um die wichtigsten Lebensfelder zu beleuchten. Ich wende es in meiner Praxis gern und häufig zu Anfang einer Beratung/Therapie an. 

Sie können den Test mit dem Lebensrad als Blick auf Ihre aktuelle Situation auch Zuhause selbst durchführen. 

Und so wird es gemacht: 

Zeichnen Sie das Lebensrad wie in der folgenden Abbildung auf ein Blatt Papier oder drucken Sie sich hier meine leere Vorlage aus. 

Identifizieren Sie Ihre Lebensbereiche, die Ihnen wichtig sind und die Sie überprüfen möchten. 

Mögliche Themen zur Befragung könnten z.B. sein: 

Gesundheit 
Liebe / Partnerschaft 
Lebensfreude 
Fitness 
Persönliche Entwicklung 
Erholung, Entspannung 
Beruf / Karriere 
Selbstbewusstsein 
Freunde 
Kinderwunsch 
Familie 
Selbstwertschätzung 
Hobbys / Freizeitakitivität 
Finanzen 
Wohnsituation 
Kontakte 

Nun geht es um Ihre persönliche Bewertung der Zufriedenheit. Betrachten Sie den jeweiligen Bereich einzeln und für sich und spüren Sie nach, wie zufrieden Sie in diesem Lebensbereich sind. 

Inwieweit der jeweilige Lebensbereich erfüllt ist, wird auf der Zahlenskala vom Mittelpunkt bis zum äußeren Rand bewertet. Hierbei bedeutet “vollkommen zufrieden“: 10 
„sehr unzufrieden“: 0 

Wenn Sie vollständig zufrieden mit dem gewählten Lebensbereich sind, zeichnen Sie einen Punkt/Strich am äußersten Ende des Kreises, bei der Zahl 10, ein. 

Je unzufriedener Sie mit dem Bereich sind, umso näher am Zentrum des Kreises setzen Sie Ihre Markierung, z.B. bei der 4. 

Wenn Sie beispielsweise im Bereich Partnerschaft eher unzufrieden und unerfüllt sind, mögen Sie vielleicht die Zahl 6 oder eher die 5 markieren. Oder ist es vielleicht doch eine 7? 
Wie sieht es mit Ihrer Freizeit aus? Haben Sie eine? Leben Sie sie? Ist es eine 9 oder gar nur eine 4 auf der Skala? 
Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer finanziellen Situation? Ist da noch viel Luft nach oben? 

Wenn Sie alle Bereiche bewertet und die Punkte auf der Skala markiert haben, verbinden Sie die Punkte miteinander. Sie können auch, wie in meinem Beispiel, die Fläche schraffieren. Ganz wie es Ihnen beliebt. 

Was zeigt sich Ihnen in Ihrem Lebensrad? 

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Ihre aktuelle Situation von außen betrachten? 

Gibt es weniger ausgeprägte Bereiche? 

Was denken Sie, wenn diese sich darstellende Form ein Autoreifen wäre: wären Sie mit einem solchen Rad gerne (weiterhin) im Leben unterwegs? 

Ist das, was sich Ihnen nun schwarz auf weiß zeigt, für Sie eher unangenehm oder so annehmbar? 

Was möchten Sie nun tun? Lieber den Bereichen, in denen Sie die geringste Zufriedenheit erleben, nun doch mehr Aufmerksamkeit schenken und verändern? 
Oder streben Sie eher in anderen, schon zufriedeneren Bereichen, einen noch höheren Zielwert an? 

Es gibt kein richtig oder falsch. Ihr Ermessen ist das einzig Entscheidende. 

Viel Spaß beim Ausprobieren. 
Möge Ihnen das Lebensrad eine gute Hilfe für weitere Schritte in Ihrem Leben sein. 

Songün Demirol-Yilmaz, 
Saarbrücken, Dezember 2015 
www.praxis-dynamis.de

Downloads

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Lebensrad_Vorlage_Heilpraktiker-Praxis-Dynamis

Das Lebensrad. Ein Tool aus dem Coaching Bereich.
Diese Vorlage können Sie nutzen um eine persönliche Bestandsaufnahme Ihrer wichtigsten Lebensbereiche zu machen.

Viel Spaß beim Ausprobieren

Anleitung Leberwickel Praxis Dynamis

Unsere Leber ist unglaublich regenerationsfähig. Wenn sie unterstützt wird, kann sie sich erholen und auch ihre Leistungsfähigkeit wiedererlangen. Eine sanfte Möglichkeit bietet der Leberwickel.

Schlaftagebuch Praxis Dynamis

Um vorhandene Schlafstörungen genauer betrachten zu können, ist ein Schlaftagebuch hilfreich. In diesem Download steht Ihnen eine Vorlage zum protokollieren (für zwei Wochen) zur Verfügung. Zum ausfüllen benötigen Sie nur einige Minuten am Abend und am darauffolgenden Morgen.

DAS HOCH-TIEF-SPIEL

Mein Beitrag zur Aktion #dastutgut :

Das Hoch-Tief-Spiel – Eine simple Möglichkeit das erleben des heutigen Tages zu erfragen

Entdeckt habe ich es vor fast 20 Jahren im Film „An deiner Seite“ mit Bruce Willis und Michelle Pfeiffer.
Seitdem ist dieses Spiel ein festes Ritual in unserer Familie. Früher noch allabendlich, kommt es es mittlerweile zwar seltener zum Einsatz, aber es wurde nie ganz verbannt.

Vielleicht schafft es dieses Spiel ja auch an Ihren Tisch?

Und so geht‘s:
Mit dem Satz „Hoch – Tief“ läuten Sie das Spiel ein.
Dies kann z.B. geschehen, wenn Sie beim Abendessen sitzen.

Nun geht es darum, dass man selbst und jeder der Anwesenden mindestens ein (und noch mehr) „Hoch“ benennt:
Etwas, was am heutigen Tag besonders Freude bereitet hat, was hilfreich oder schön oder einfach nur lustig war.
Gleichermaßen wird mindestens ein „Tief‘“ benannt. Etwas, das nicht so gut lief, vielleicht für Traurigkeit, Verärgerung oder Wut gesorgt hat.
(Bei uns hat sich etabliert, dass derjenige oder diejenige die das Spiel ausrief auch begonnen hat)

Beispiele:
Mein Hoch ist, dass heute die Mathe-Arbeit ausgefallen ist.
Mein Hoch ist, dass heute die Sonne so schön geschienen hat.
Mein Hoch ist, dass endlich die Telefonleitung repariert wurde… der Urlaubsplan steht… ich alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe… Oma bald kommt…ich heute beim Friseur war… etc.
Mein Tief ist, dass heute leider meine Lieblingstasse kaputtgegangen ist.
Mein Tief ist, dass ich heute nachsitzen musste.
Mein Tief ist, dass es heute mal wieder so viele schlechte Nachrichten gibt… ich so ein Kratzen im Hals habe und befürchte, krank zu werden… der Kollege, den ich besonders mag ausscheidet… XY sich nicht gemeldet hat…es schon wieder Kartoffelsuppe gibt…

Besonders Kinder haben interessante „Hochs“ (Mein Hoch ist, dass die Lampe so schön leuchtet) und es kann eine sehr schöne Idee sein, als Erwachsener sich einzulassen auch etwas „banalem“ die Möglichkeit zu geben, ein „Hoch“ zu sein.

Manchmal stellt sich heraus, dass es Dinge gibt, die für alle besonders und gleichermaßen als „Hoch“ empfunden wird. Und manchmal werden einige „Hochs“ sogar mehrere Tage aufgezählt (Mein Hoch ist noch immer…), weil die Freude darüber so nachhaltig ist.

Mir hat gefallen, dass mit diesem Spiel Tagesgeschehnisse locker Raum finden und besonders geeignet ist sich auch mit ansonsten eher wortkargen Menschen (wie z.B. Pubertierende mit Stacheln – also Kakteen) austauschen zu können. Wenn Sie also auf die Nachfrage, wie denn der Tag war, meist nur ein „gut“ über den Esstisch gehaucht bekommen, kann dieses Spiel ein Segen sein 🙂

Übrigens: „Mein Hoch ist, dass ich kein Tief habe“, nur um kein „Tief“ aufzählen zu müssen zählt natürlich nicht 😉

In der ersten Zeit kann es hilfreich sein, dieses Spiel täglich zum Abendessen einzuläuten.
Auch kann es eine gute Idee sein – vor allem anfangs -, jedem Teilnehmenden zunächst die Gelegenheit zu geben, sein „Hoch“ und sein „Tief“ mitzuteilen, bevor weiter nachgefragt wird und gemeinsame Gespräche darüber folgen.

Es gibt kein Falsch und Richtig. Beginnen und gestalten Sie dieses Spiel so, wie es für Sie gut ist und Ihnen Freude bereitet.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihren Liebsten. Und dass Sie immer Zeit zum spielen finden.

Songün Demirol-Yilmaz
Saarbrücken, Dezember 2015
www.praxis-dynamis.de

FLIEGEN SIE DOCH WOHIN SIE WOLLEN!

FLIEGEN SIE DOCH WOHIN SIE WOLLEN!

FLIEGEN SIE DOCH WOHIN SIE WOLLEN!
wingwave® – Coaching bei Flugangst

Die Arbeit mit emotionalen und körperlichen Blockaden hat in meiner Praxis einen großen Stellenwert.

Dazu gehört auch das Thema Angst.

Wenn Sie Angst vor bestimmten Herausforderungen haben, wie z.B. der Flugangst, fühlen Sie sich wohlmöglich Ihren Gefühlen hilflos ausgeliefert und geraten in Panik. Der Verstand wird ausgeschaltet, die Situation möglichst gemieden…
Dies ist aber nicht immer möglich.

Um Ihnen (nicht nur) in diesem Thema wieder zu einem guten Gleichgewicht zu verhelfen, setze ich in meiner Praxis gerne die wingwave® Coaching Methode ein.

Angewendet wird wingwave® bei Stress, Ängsten, Phobien, Schlafstörungen, seelischen Erschütterungen wie z.B. durch Trennung oder Enttäuschungen die noch nicht verarbeitet sind.
Aber auch zum Erreichen von Spitzenleistungen, wie etwa im Sport oder Management.

Die Methode wurde von den Psychotherapeuten Besser-Siegmund Institut Hamburg entwickelt und gilt als wirkungsvolles Kurzzeit-Coaching-Konzept zur Auflösung von emotionalen Blockaden.
Sie vereint überzeugende Erfahrungen mit der Trauma Therapieform EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und Erkenntnisse aus der Gehirnforschung.

Ebenfalls ist das Erzeugen von „wachen“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement) – die wir Menschen sonst nur im nächtlichen Traumschlaf durchlaufen – um z.B. schwierige Lebenssituationen und unbewältigte Tagesreste aufzuarbeiten, ein Bestandteil der Intervention.

Durch Muskelfeedback wird vorher das Thema bestimmt und nachher die Wirksamkeit der Intervention überprüft.

Es ist natürlich immer individuell, aber oftmals findet bereits in der ersten Sitzung eine positive Veränderung statt und zur Festigung des Ergebnisses sind meist zwei bis vier weitere Sitzungen nötig.

Songün Demirol-Yilmaz,
Saarbrücken, April 2015

Weitere Informationen:

praxis-dynamis.de/wingwave

www.wingwave.com

 

ALPTRAUM. WUNSCHTRAUM. TRAUMARBEIT.

ALPTRAUM. WUNSCHTRAUM. TRAUMARBEIT.

Schläfst du noch oder träumst du schon?

Manchmal schieben wir sie lapidar weg mit „War ja nur ein Traum…“.
Und manchmal wühlen sie uns so auf, dass sie uns noch Tage beschäftigen oder wir darin eine geheime Botschaft erkennen möchten.

Ob Träume nun als Schäume oder Neuronengewitter, als Wünsche oder Ängste erklärt werden – spannend sind sie allemal, unsere Träume.

Der Traum – Die Sprache der Seele

Die Sprache der Seele, die sich im Traum ausdrücken mag, ist vielfältig.
Sich mit unseren Träumen zu beschäftigen, kann eine Chance sein, dem Innersten näherzukommen.

Bereits Erlebtes integriert sich auch häufig in unseren Traumablauf. In diesem Sinne sind Träume auch eine Art „automatische“ Verarbeitung innerer Konflikte.
Während der sogenannten REM-Phase (Rapid Eye Movement = schnelle Augenbewegungen) unseres nächtlichen Tiefschlafes werden unter anderem belastende Emotionen und Erlebnisse weiterverarbeitet und abgeschwächt.

Was will mein Traum mir sagen?

Wo immer ich Menschen begegne, begegne ich mir selbst. Was immer ich im Anderen erkenne, ist bei mir bereits bekannt. Auch im Traum.

Wenn viele Menschen im Traum erscheinen, kann es zur Bearbeitung hilfreich sein zu hinterfragen, ob wir mit der Masse im Widerspruch oder im Gleichklang stehen. Sind wir mit unseren Themen und Problemen allein oder teilen die Menschen um uns herum das gleiche Schicksal?

In der Traumarbeit könnten wir uns z.B. fragen:
Was beherrsche ich im realen Leben nicht, wozu es einer Illusion bedarf?

Den leiblichen Tod im Traum zu erleben, könnte auf einen seelischen Stillstand hinweisen, den es zu überwinden gilt. Schwangerschaft und Geburt können für Neubeginn stehen.

Wenn Sie in ihren Träumen wiederholt Schaden erleiden, kann es sinnvoll sein, Ihre Einstellung und Ihren eingeschlagenen Weg in der Wachwelt zu überprüfen.

Träume sind nutzbar

Wie Sie sehen, können wir das Reich der  Träume uns nutzbar machen. Und es gibt verschiedene wirkungsvolle Wege, sich ihnen anzunähern.
Wir können schauen, was aus dem Traum uns dienlich sein könnte.
Wir könnten ergründen, was uns innewohnt, was vielleicht nur noch nicht in unserer Wachwelt sichtbar werden konnte…

Songün Demirol-Yilmaz,
Saarbrücken, April 2012

www.praxis-dynamis.de

Träume, die in deinen Tiefen wallen,
aus dem Dunkel lass sie alle los.
Wie Fontänen sind sie, und sie fallen
lichter und in Liederintervallen
ihren Schalen wieder in den Schoß.

Und ich weiß jetzt: wie die Kinder werde.
Alle Angst ist nur ein Anbeginn;
aber ohne Ende ist die Erde,
und das Bangen ist nur die Gebärde,
und die Sehnsucht ist ihr Sinn –
(Rainer Maria Rilke – aus: Frühe Gedichte – )

PAARE IM NÄHE- UND DISTANZKONFLIKT

PAARE IM NÄHE- UND DISTANZKONFLIKT

Kommst du mir zu nah,
bin ich nicht mehr.
Bleibst du aber fern,
hätt ich dich doch gern.
(Songün Demirol-Yilmaz)

Partnerschaften im Nähe- und Distanzkonflikt

Ziehen Sie sich zurück, wenn Sie merken, dass Ihre Gefühle für Ihren Partner oder Ihre Partnerin zu stark werden oder stoßen Sie ihn oder sie von sich weg und verletzen ihn oder sie so, dass er oder sie sich selbst von Ihnen abwenden muss?

Vielleicht erleben Sie dieses Muster immer wieder und haben das Gefühl, es regelrecht zu „brauchen“, obwohl Sie sich innerlich etwas anderes wünschen.
Können Sie z.B. nicht wirklich konkretisieren, was genau da mit Ihnen geschieht und was Sie dazu veranlasst?

Häufig findet ein eigener Rückzug oder das Zurückweisen des Partners tatsächlich nicht bewusst statt. Meist ist es eine Reaktion auf das Hochkommen einer tief sitzenden (unbewussten) Angst, die in diesem akuten Moment keine andere Möglichkeit zulässt.

Wenn emotionale Verletzungen aus früheren Beziehungen oder aus der eigenen Lebensgeschichte nicht verarbeitet sind, kann das innere Selbstwertgefühl instabil bleiben. Nähe kann dann über einen gewissen Punkt hinaus, als gefährlich erlebt werden.
Das Zugehen auf und das Abwenden vom Partner werden dann meist nur in einem Rahmen gestaltet, in dem man sich gerade noch sicher fühlen kann.
So wird oft zwischen dem Bedürfnis nach Nähe und Flucht hin- und hergependelt.

Dieses Verhalten ist nicht Ausdruck mangelnder Beziehungsfähigkeit, sondern ein erlerntes Schutzverhalten.
Es lässt sich erkennen, einordnen und verändern.

Sie müssen sich nicht weiter in diesem Konflikt bewegen. Veränderung ist möglich.
Unsere Zusammenarbeit kann ein Weg sein, die zugrunde liegenden Dynamiken sichtbar zu machen und neue, stimmigere Formen von Nähe und Beziehung zu entwickeln.

Songün Demirol-Yilmaz
Saarbrücken, Mai 2013

Paarberatung und Paartherapie

STRESSMANAGEMENT & ENTSPANNUNG

STRESSMANAGEMENT & ENTSPANNUNG

Schließe die Augen – Und du kannst weiter sehen!
(Songün Demirol-Yilmaz)

Stressmanagement ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit

Stress und Kummer zehren an uns. Sie machen uns verwundbar.

Wird die Belastung zu groß oder hält sie zu lange an, leidet die Gesundheit.

Wo sitzen Sie noch mit den Füßen hoch –nicht mit einer Liste in der Hand, die noch abgearbeitet werden muss, sondern mit einer Tasse Tee und freien, vielleicht sonnigen Gedanken?

Stellen Sie sich vor, Sie räumen die Spülmaschine jetzt nicht ein.Sie öffnen das E-Mail-Postfach noch nicht.

Sie lümmeln sich einfach ins Sofa und genießen das Nichtstun – obwohl noch einiges zu tun wäre.

Wie geht es Ihnen mit dieser Vorstellung?

Können Sie überhaupt entspannen?

Und damit ist nicht gemeint, ob Sie auf dem Sofa liegen können – mit Handy oder Film. Gemeint ist: ohne Beschäftigung, sich einer Stille, einem Nichtstun völlig hinzugeben.

Dabei geht es nicht darum, eine schwierige Lebenslage zu leugnen. Sondern darum, sich für einen Moment davon abzukoppeln – trotz allem.

Können Sie dort liegen und einfach nur dem Atem zuhören – unabhängig davon, wie bescheiden oder belastend die aktuelle Situation gerade auch sein mag?

Stressmanagement ist auf körperlicher und psychischer Ebene wichtig

Einmal inne halten, ein-und ausatmen und wahrnehmen was ohne mein dazutun drumherum einfach „ist“. Unser Gehirn braucht auch einen Leerlauf. Unser Körper das Nichtstun zur Regeneration.

Eine gesunde Balance zu entwickeln, in der es auch einmal nichts zu tun geben darf, fällt vielen Menschen schwer. Ohne Beschäftigung zu sein, sich Erholung zuzugestehen, kann für manche Menschen regelrecht unangenehm sein. Schon die Vorstellung, einfach dazuliegen und nichts zu tun, erzeugt Unruhe. Besonders der eigene, selbstgemachte Druck, kann hartnäckig präsent bleiben.

Wenn die Vorstellung von Ruhe und Stille bereits Stress auslöst

Wenn Entspannung und Ruhe für Sie eher keine Option ist, sondern Beklemmung auslöst, Nichtstun oder Weniger-Tun so schwerfällt, kann es hilfreich sein, sich den eigenen tief verankerten, oft unbewussten Überzeugungen zuzuwenden.

Vielleicht glauben Sie, dass man nur dann etwas wert ist, wenn man alles gut macht und Leistung erbringt.

Vielleicht mussten Sie etwas leisten, um bemerkt zu werden, dazuzugehören oder mithalten zu können.

Möglicherweise sind Sie mit der Erwartung aufgewachsen, stets fleißig und beschäftigt sein zu müssen – und kennen es nicht anders. Oder Sie haben unangenehme Erfahrungen im Zusammenhang mit „Faulheit“ gemacht, sodass sich ein innerer Druck entwickeln konnte, immer etwas leisten zu müssen.

Es kann auch Situationen gegeben haben in der jemanden langsame oder wenig anspruchsvolle Art für Sie kaum auszuhalten war. Das Ergebnis kann sein, dass unbewusst eine Strategie entwickelt wurde: lieber in Hast zu sein als in Rast p

Mit folgenden Fragen könnten Sie sich Ihrem Thema annähern und Ihrem Inneren zuwenden:

Woran messe ich meinen eigenen Wert – und wer hat mir diesen Maßstab vermittelt?

Was glaube ich, würde passieren, wenn ich weniger täte?

Wann habe ich gelernt, dass Ruhe gleichbedeutend ist mit Nachlässigkeit, Schwäche oder Versagen?

Für wen oder was bin ich ständig in Bewegung?

Welche innere Stimme wird besonders laut, wenn ich nichts tue?

Wem möchte ich auf keinen Fall gleichen?

Und was halte ich aus, solange ich beschäftigt bin – und was würde spürbar werden, wenn es still würde?

Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn ich bisherige Überzeugungen ablege und mich entscheide es von nun an anders zu machen – entgegen den Vorstellungen und Erwartungen anderer? 

Was würde sich ändern, wenn ich mir mir Ruhe und Entspannung gönne?

Sie sind einzigartig! 

Es könnte möglich sein, dass es schwer fällt, sich auf Entspannungsanwendungen einzulassen, weil Abneigungen oder Vorlieben (noch) nicht bewusst sind. Wer die Berge liebt, kann mit einer geführten Entspannungsreise ans Meer vielleicht wenig anfangen.

Möglicherweise wurden allgemein zugängliche Anleitungen ausprobiert – und wirkten nicht. Wenn der Versuch unternommen wurde, es aber unangenehm blieb, bedeutet das nicht, dass Entspannung „nicht funktioniert“. Es fehlt dann eher an einer passenden, individuell abgestimmten Herangehensweise und  einer zunächst niedrigschwelligen Einführung in einen Ruhezustand.

Nicht jede Entspannungsmethode ist für jeden gleichermaßen geeignet

Wenn Sie sich vorstellen können, dass es schrecklich ist, einfach nur zu liegen oder zu sitzen und nichts zu tun, können Sie sich genauso gut vorstellen, wie schön es sein könnte, genau das zu tun. An der Vorstellungskraft allein kann es also nicht liegen 😉

Manches ist „nur“ eine Entscheidung weit

Auch mit kleinen Schritten ist es möglich, sich aus einer Stressspirale zu lösen und in einen entspannteren Zustand zu kommen. Ebenso ist es möglich, die eigenen Vorstellungen und Anforderungen an sich selbst neu zu ordnen – und auch Erwartungen von anderen abzulegen.

Therapeutische Entspannungsverfahren und gezielte Hilfestellung zur Stressbewältigung können unterstützen, tief liegende, stressauslösende Verhaltensmuster bewusst zu machen, sie zu unterbrechen und wieder Zugang zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden.

Ich begleite Sie dabei mögliche Blockaden zu identifizieren und Ihre individuelle Entspannungsmethode zu finden, sie zu verinnerlichen und auch selbstständig anzuwenden.

Die Abklärung körperlicher Ursachen ist ebenfalls wichtig

Wenn sich jemand in einem chronischen Stresszustand befindet, können auch körperliche Faktoren ursächlich beteiligt sein, zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion oder dauerhaft erhöhte Cortisolwerte. Eine entsprechende Blutuntersuchung kann mögliche Zusammenhänge klären um die weitere Vorgehensweise fundiert zu planen.

https://praxis-dynamis.de/entspannungstherapie

Songün Demirol-Yilmaz,
Saarbrücken, Januar 2014
www.praxis-dynamis.de

DER VORURTEILLOSE BEOBACHTER… ORGANON DER HEILKUNST § 6

DER VORURTEILLOSE BEOBACHTER… ORGANON DER HEILKUNST § 6

DER VORURTEILLOSE BEOBACHTER…
§ 6, ORGANON DER HEILKUNST VON SAMUEL HAHNEMANN

Während meines Praktikums in der Hahnemann Klinik in Bad Imnau studierte ich abends das Organon.

Der erste Satz des § 6 berührte mich tief. Ich konnte mit allen Zellen meines Seins mit einer Selbstverständlichkeit nur zustimmen. Es war wie ein ankommen.

“ Der vorurtheillose Beobachter, – die Nichtigkeit übersinnlicher Ergrübelungen kennend, die sich in der Erfahrung nicht nachweisen lassen, – nimmt, auch wenn er der scharfsinnigste ist, an jeder einzelnen Krankheit nichts, als äußerlich durch die Sinne erkennbare Veränderungen im Befinden des Leibes und der Seele, Krankheitszeichen, Zufälle, Symptome wahr, das ist, Abweichungen vom gesunden, ehemaligen Zustande des jetzt Kranken, die dieser selbst fühlt, die die Umstehenden an ihm wahrnehmen, und die der Arzt an ihm beobachtet. Alle diese wahrnehmbaren Zeichen repräsentiren die Krankheit in ihrem ganzen Umfange, das ist, sie bilden zusammen die wahre und einzig denkbare Gestalt der Krankheit).“

Ich liebe diesen Abschnitt noch heute. Und jedesmal wenn ich ihn lese, wacht alles in mir, noch einmal bejahend auf.

Ja! So möchte ich arbeiten.
Auch wenn ich noch so scharfsinnig bin (oder glaube es zu sein), die Nichtigkeit übersinnlicher Ergrüblungen kennend,
ein vorurteilloser Beobachter sein und immer wieder werden.

Songün Demirol-Yilmaz
Saarbrücken, September 2013
www.praxis-dynamis.de

Hier kann man das gesamte Organon online nachlesen…
http://www.homeoint.org/books4/organon/

VIELLEICHT DOCH HOMÖOPATHIE?

VIELLEICHT DOCH HOMÖOPATHIE?

Vielleicht doch Homöopathie?

Es war ein kleiner Ausschlag am Unterarm. Die Stelle juckte immer wieder.
Sie waren in der Apotheke und die freundliche Apothekenhelferin wusste auch gleich um eine Salbe, die dieser Beschwerde ein Ende machen kann. Klasse!
Nach nur zwei Tagen ist der Ausschlag verschwunden und Sie begeistert.

Einige Zeit später entdecken Sie erneut eine kleine Stelle. Diesmal am Knie.
Aber Sie haben ja noch die Salbe, was ein Glück!

Voller Zuversicht, dass es nicht lange dauern wird bis das Problem gelöst ist, schmieren Sie die juckenden Hautpartien ein.

Nach Wochen ist der Ausschlag noch immer nicht verschwunden.
Das Jucken hört nicht auf. Sie beobachten genaustens.
Schließlich verlassen Sie einige Zeit später eine Hautarztpraxis mit einem Rezept für eine Salbe. Diese wird in der Apotheke handgefertigt nach Rezeptur.
Extra für Sie! Individueller geht es nun wirklich nicht!

Sie benutzen die Salbe und siehe da: Nach ein paar Tagen ist nicht nur die Stelle, sondern auch der lästige Juckreiz verschwunden.
Sie leben ihr Leben weiter und sind geheilt!
Endlich!

Nach einigen Monaten erneut Hautausschlag. Diesmal an mehreren Stellen.
Nun sind Sie mittlerweile verzweifelter.
Und es interessiert Sie, wieso es immer wieder kommt, wieso es nicht weggeht.
Was stimmt nicht, was kann das sein?

Wir seien mittlerweile nun mal empfindlicher als früher und Umweltgifte und Ernährung spielten eine große Rolle, weiß der Arzt.
Das beeindruckt Sie. Ja, dies ist er also, der ganzheitliche Blick.
Er wolle auch nur ganz wenig Cortison dazu mischen lassen. So nett!

Es hilft. Leider hilft es nicht lange. Sie benötigen doch die stärkere Dosis um endlich Ihre Ruhe zu haben.
Sie haben Ruhe. Dann wieder nicht. Dann wieder doch. Bis es immer wieder nach einer Zeit wieder von vorne beginnt.

Es juckt und zwickt. Es juckt und zwickt und stört. Sie kratzen, schmieren, verzweifeln und hoffen immer wieder aufs Neue.
Mittlerweile sind Sie Dauergast in der Arztpraxis.

Aber Sie halten es nicht weiter aus und nun beschäftigen Sie sich selbst mit Ihrer Krankheit. Sie suchen einen Weg zur Heilung.
Sie hören von Haut- und Allergietests. Sie lesen von Stuhluntersuchungen und Darmreinigung. Irgendwas mit Entgiftungen und Ausleitungen, von Schüssler Salzen und, dass Homöopathie eine Möglichkeit sein könnte, da hier nicht nur sichtbar vorhandene Symptome im Vordergrund stehen, sondern die ganzheitliche Heilung und somt auch die Betrachtung des ganzen Menschen.

Das erste Mal vielleicht fällt Ihnen auf, dass Ihr bisheriger Weg kein Weg zur Heilung war, sondern lediglich zur wiederholten Behandlung.
Und so entscheiden Sie sich nach Monaten oder auch Jahren, einen neuen anderen Weg zu gehen und den alten zu verlassen.

Sie lesen, dass bei Homöopathen, der erste Termin fast zwei Stunden dauert, in der Sie auch noch sonderbare Dinge gefragt werden würden.
Wie z.B. ob Sie sich am Meer oder im Gebirge besser fühlen. Ob Sie schon einmal Asthma hatten, wie dieser behandelt wurde und ob er gar einfach „unterdrückt“ wurde. Ob es Ihnen schwer fällt zu warten, wie Sie mit Trost umgehen, ob Sie weinen können, ob Sie schwitzen, wenn ja wo und vor allem wie stark usw.!

Obwohl Sie das recht interessant finden, können Sie sich nicht erklären, was das mit Ihrem Hautausschlag zu tun haben soll!

Vielleicht werden Sie sogar misstrauisch und vermuten, dass es sich hierbei nur um Geldmacherei handeln kann.
Auch Ihr Arzt bestärkt Sie in Ihrer Vermutung. Alles nur Placebo! Und dem Arzt kann man vertrauen.
Er hat schließlich Medizin studiert und deshalb kennt er natürlich auch jegliche Möglichkeiten an Behandlungen und Therapien und weiß als einziger, ob sie überhaupt was taugen.
Tja und die Homöopathie, vor allem die Homöopathie… sei ja praktisch eine Behandlung mit einem Hauch von Nichts, verteilt im Gardasee, von dem man ein Teelöffel in eine Flasche Wasser füllen würde, um davon dann noch einmal eine Auflösung zu nehmen!
Was bitteschön soll das an der Haut oder überhaupt irgendwo heilen können?!
Klar, das kann nun wirklich nicht funktionieren. Recht hat er!

Dann erzählt Ihnen die Nachbarin, dass deren Schwester genau so ein juckendes Ekzem hatte. Mit einem Naturheilmittel wäre sie das Problem losgeworden. Ob sie mal nachfragen soll, was das war? Natürlich soll sie!
Und die Nichte des Arbeitskollegen Ihrer Freundin war mit ihrem Hautproblem auch bei jemandem. Nachdem sie bei Vollmond Löwenzahnblätter in die Luft werfend um einen Erlenbaum gehüpft war, habe sie Ruhe gehabt.
Sie selbst mögen aber nichts dergleichen tun.

Wie gut, dass in der Nähe eine neue Apotheke aufgemacht hat. Ein Versuch ist es wert.
Schließlich haben Sie immer gute Erfahrungen in der Apotheke gemacht.
Schließlich hat man Ihnen in der Apotheke immer schnell etwas empfehlen können.
Schließlich wissen die dort immer alles.
Sie schildern Ihre lange Odyssee und die engagierte Dame hinterm Schalter hört zu und bittet Sie, kurz zu warten. Sie wüsste da was. 
Zurück kommt sie mit einem Fläschchen. TADA! Ein Mittel, was bei trockenen und juckenden Ekzemen gern genommen wird. Eine Mischung der am meisten angewendeten homöopathischen Mittel bei Hautkrankheiten in einem einzelnen Mittel. Und da es sich hier nicht um Cortison oder dergleichen handelt, gäbe es auch nichts zu befürchten. Keine Nebenwirkungen. Ganz sanft. Klar, das leuchtet Ihnen ein.
Ob Sie es damit mal versuchen wollen würden. Sie würden wollen!

In nur einer Anwendung haben Sie nun die besten Mittel zusammen! Toll!
Das ist wie Himbeergelee auf Schokoladeneis im Käsekuchen.

Sie haben es endlich geschafft! Nun sind Sie von der dunklen Seite der chemischen Schulmedizin auf die sanfte Seite der Homöopathie gewechselt.
Nun kann es aufwärts gehen!

Nach mehreren Wochen 3-mal täglich fünf Globuli auf der Zunge zergehen lassen, haben Sie keine Hoffnung mehr, dass Ihnen dieses Mittel noch irgendwie weiterhelfen kann.

Sie sind wieder verzweifelt.
Sie haben alles versucht und sogar die Homöopathie hat Ihnen nichts gebracht!
Kein Wunder. Ist ja eh nur hundertmillionenfach Verdünntes, von etwas, in einem riesen Gardasee!

Und nach einer Zeit irgendwann… lesen Sie etwas von „Homöopathischen Prinzipien“, „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“.  Sie lesen, dass Homöopathie (also Einzelmittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip und der Berücksichtigung aller Zeichen und individuellen Symptome nebst ausführlicher Anamnese) individuell ausgesucht wird. Das nicht das Mittel, was dem einen geholfen hat, Ihnen ebenso hilft.
Und es taucht nun doch ein kleiner Zweifel auf.
Was haben Sie denn dann bisher versucht und dann sogar verflucht?
War das wirklich Homöopathie?
Jetzt doch noch einmal „richtig“ versuchen?

Erkennen Sie sich wieder? So, oder so ähnlich geht es vielen Menschen (auch bei anderen Erkrankungen) bis sie den Weg zur Homöopathie finden.

Songün Demirol-Yilmaz, Heilpraktikerin
Saarbrücken, August 2013

www.praxis-dynamis.de

FREITAG ODER SCHON FREUTAG?

FREITAG ODER SCHON FREUTAG?

Freitag oder schon Freutag?

Eine Heilpraktikerkollegin schrieb einmal aus Versehen „FREUTAG“ statt Freitag. Dies fanden wir so genial, dass wir seitdem den Freitag immer als „Freutag“ bezeichneten und uns freitags gegenseitig unsere (kleinsten bis großen) Freuden schrieben…
Also, heute ist bereits der zweite Freutag im neuen Jahr.

Welche Freuden hatten Sie?

Ich habe mich z.B. (mal wieder) gefreut, dass es Waschmaschinen gibt, die ich nur mit schmutziger Wäsche zu befüllen brauche um sie dann sauber entgegennehmen zu können. Was für ein Luxus!
Und ich habe seit langem endlich mal wieder einen Film angeschaut. Ich freue mich sehr darüber, dass ich die Muße fand faul zu sein. Dann habe ich mich noch gefreut, weil die Lichterkette trotz einiger defekter Glühbirnen weiter leuchtet. Und, dass ich es nun endlich geschafft habe, diesen Text hier zu teilen (so lange hatte ich es schon vor) Na ja und wenn wir schon mal dabei sind, freue ich mich, dass es überhaupt einen Ort gibt, wo es einzustellen ist und andere Menschen dies dann tatsächlich auch lesen können.

Hach, was gibt es doch so viele kleine Freuden, die wir zu großen machen können…
Und natürlich muss ein Freutag, nicht unbedingt an einem Freitag sein…
Denken Sie dran, ja?!

Songün Demirol-Yilmaz
Saarbrücken, Januar 2013
www.praxis-dynamis.de